Forschung & Publikationen

Hier finden Sie einen Überblick über aktuelle Forschungsprojekte sowie unlängst erschienene Publikationen der Kommissionsmitglieder:

Publikationen:

Neuerscheinung:

Gertraud Koch (Hg.): „Digitalisierung“ Theorien und Konzepte für die empirische Kulturforschung, Köln Halem 2016.

sowie: Gertraud Koch (Ed.): Digitisation. Theories and Concepts for Empirical Cultural Research, Oxon/New York, Routledge 2017.

Digitale Technologien haben heute nahezu jeden Lebensbereich durchdrungen und das verfügbare Repertoire materieller, symbolischer und praxisbezogener Formen sichtbar verändert. Für die kulturanalytische Forschung stellt sich damit die Frage nach theoretischen und konzeptuellen Zugängen, die geeignet sind, diese Veränderungen angemessen zu erfassen und für die empirische Forschung zu erschließen.

Der vorliegende Band stellt verschiedene Ansätze vor, welche die spezifischen Dimensionen digitaler Kultur thematisieren. Er offeriert Zugangsweisen für die empirische kulturanalytische Erforschung digitaler Kulturen, die wiederum notwendig ist, um ein differenziertes Bild von der Digitalisierung als einem kulturellen Phänomen zu entwickeln und um zur weiteren Theoriebildung beizutragen. Der Band richtet sich an Studierende und Wissenschaftler der Kulturanthropologie, Soziologie, Medienwissenschaft, der Science and Technology Studies und anderen empirisch arbeitenden Sozial- und Geisteswissenschaften.

U.a. mit Beiträgen von Ina Dietzsch und Daniel Kunzelmann, Carsten Ochs, Christian Schönholz, Alexander Schwinghammer, Andreas Wittel, Clemens Apprich und Götz Bachmann, …

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Christoph Bareither (2016): Gewalt im Computerspiel. Facetten eines Vergnügens. Bielefeld, transcript Verlag.

Barbara Frischling (2016): Vertrau mir und beweg dich! Notizen zu Fitness-Tracking, Ordnungen und Misstrauen. In: kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 01/2016, S. 12-17.

Daniel Kunzelmann (2016): Liquid Democracy Revised. Wie soziale Medien und Code politische Räume reorganisieren, in: Andris, Silke/Chakkalakal, Silvy/Picard, Jacques (2016): Grenzen aus kulturwissenschaftlichen Perspektiven. Berlin: Panama. S. 314-336.

Daniel Kunzelmann (2016): Virtual im___mobility. Three ethnographic examples of socialised media usage, civic empowerment and coded publics, in: Gutekunst, Miriam et al. (2016): Bounded Mobilities: an ethnographical approach. Bielefeld: transcript. S. 223-244.

Daniel Kunzelmann (2015): Die stille Politik der Algorithmen. Das Beispiel Facebook. In: Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur 2/2015.

Christian Schönholz (2016) Das Ausbleiben einer Revolution. Anmerkungen zum Verhältnis von Maker Movement und Do-it-Yourself-Praktiken anhand des 3D-Druckers. In: Nikola Langreiter, Klara Löffler (Hg.): Selber machen. Diskurse und Praktiken des »Do it yourself«. Bielefeld: transcript Verlag 2017, S. 131-147.

Christian Schönholz (2016) «Seid anders!» Kreativität und Innovation als Gegenstände der Volkskunde. In: Schweizer Volkskunde. Korrespondenzblatt der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde. 106/1 2016 (März). Basel, S. 3-7.

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Forschungsaktivitäten

Ina Dietzsch: Kooperation des Seminars für KW und EE Basel mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg: Das Institut für KW und EE Basel hat eine Projektarbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach in Auftrag gegeben: „The social Life of Bots?“, abgeschlossen von Sofia Gutmann, Dane Holzwarth unter der Leitung von Marcel Matt und Klemens Schattinger; Eine Weiterentwicklung ist für dieses Semester ausgeschrieben

Ina Dietzsch führt zudem an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zudem eine begleitende explorative Forschung unter Informatikstudierenden durch, die unter der Leitung von Marcel Matt und Eckhart Hanser Software-Lösungen zu einem Projekt im Bereich von „Predictive Maintenance“ entwickeln

Barbara Frischling und Ruth Eggel: seit 05/2017 Studie zu Emojis, Emotionspraktiken und emotional involvierendem Online-Content.

Alexander Schwinghammer: Digitale Praxen: Essenszukunft visualisieren (Research Incubator Grant, Bauhaus Universität Weimar) und Instagrammatik: Visuelle Muster bei Photo-Sharing Apps